
Ich hab schon immer gern gemalt.
Mal gab es Phasen, in denen ich ziemlich viel gemalt habe. Und dann wieder welche, in denen alles andere wichtiger war und meine Bilder irgendwo ganz hinten gelandet sind.
Irgendwann habe ich wieder angefangen.
Und beinahe direkt wieder aufgehört.
Weil ich etwas gemacht habe, das ziemlich zuverlässig dabei hilft, einem den Spaß an Dingen zu verderben.
Ich habe angefangen, mich zu vergleichen.
Mit Menschen, die ganz anders malen als ich. Die Dinge können, die ich nicht kann. Und deren Bilder ich teilweise wirklich großartig finde.
Nur macht das meine eigenen Bilder ja nicht schlechter.
Ich mag sie. Nicht jedes gleich sehr und manches zwischendurch überhaupt nicht. Aber am Ende male ich gern. Und vielleicht reicht das auch einfach als Grund, weiterzumachen.
Meine Bilder müssen nicht aussehen wie die von anderen, um hier ihren Platz zu haben.
Was ich so male.
Fertig, unfertig und irgendwo dazwischen.






Mehr als Kopf hoch
Es gibt Situationen im Leben, in denen man einem Menschen gerne etwas sagen möchte und irgendwie nichts davon richtig passt.
„Kopf hoch.“
„Das wird schon wieder.“
„Die Zeit heilt alle Wunden.“
Ist meistens lieb gemeint. Aber manchmal ist das, was gerade passiert, einfach zu groß für solche Sätze.
Manchmal möchte man eben mehr sagen als nur Kopf hoch.

Und genau daraus ist die Idee entstanden.
Ich möchte Bilder und kleine Dinge machen, die man einem Menschen in solchen Momenten geben kann. Nicht, weil sie irgendetwas wieder gut machen. Und auch nicht, weil ein schöner Satz plötzlich dafür sorgt, dass alles weniger wehtut.
Sondern weil man manchmal einfach sagen möchte
Ich weiß, dass es gerade schwer ist. Und ich bin da.
Daraus wird gerade „Mehr als Kopf hoch“.
Was das genau bedeutet
Ich male kleine Bilder für Menschen, denen man gerade gern etwas mitgeben möchte.
Mit einem Motiv und Worten, die zu dem passen, was gerade ist. Nicht irgendein Spruch, sondern etwas, das für diesen Menschen gedacht ist.
Im Moment entstehen die Bilder einzeln und auf Wunsch. Mit oder ohne Rahmen.

Du hast jemanden im Kopf?
Dann erzähl mir ein bisschen von ihm. Oder von ihr.
Was gerade los ist, was du gern sagen würdest und was das Bild mitgeben soll.
Den Rest können wir gemeinsam überlegen.